• Rebekka Lonczyk

Pinocchio - Filmreview

In den letzten Wochen war ich mehr in Film-Stimmung und habe Serien etwas vernachlässigt. Daher folgt auch diese Woche wieder ein Filmreview. Diese Woche geht es um einen neu verfilmten Kinderfilm. Jeder von uns kennt die Geschichte von der kleinen Holzpuppe, die zum Leben erweckt wird und auf den Namen „Pinocchio“ hört. Der Original-Kinderfilm ist aus dem Jahr 1940 und daher schon etwas in die Jahre gekommen. Disney hat diesen Kinderfilm neu aufgelegt und einen Realfilm gedreht. Dieser ist vor kurzer Zeit auf dem Streamingdienst von Disney erschienen. Da ich die Kinderfilme von früher immer noch gerne sehe, war es für mich keine Frage, auch die Realverfilmung zu sehen. Falls du auch mit dem Gedanken spielst, „Pinocchio“ anzusehen, dann kannst du in den nächsten Absätzen herausfinden, ob der Film wirklich etwas für dich ist. Ich wünsche dir ganz viel Spaß.


Worum geht es in „Pinocchio“?


Von der Geschichte her ist der Realfilm aus 2022 dem Zeichentrickfilm aus 1940 sehr ähnlich. Meister Geppetto schnitzt aus einem besonderen Holz eine Puppe, die seinem Sohn sehr ähnlich sieht. Am Abend schaut er aus dem Fenster und entdeckt am Himmel den Wunschstern. Daraufhin wünscht er sich, dass seine Holzpuppe ein echter Junge ist. Aufgrund des Wunsches erscheint eine Fee und erweckt die Holzpuppe zum Leben. Sie gibt ihm den Namen „Pinocchio“. Da „Pinocchio“ allerdings keine Gefühle und somit auch kein Gewissen hat, wird ihm eine kleine Grille zur Seite gestellt. Diese soll das Gewissen für „Pinocchio“ sein.


Das ist im Groben die Handlung des Films „Pinocchio“. Anschließend müssen sich „Pinocchio“ und die kleine Grille einige Herausforderungen stellen.


Die Filmlänge von „Pinocchio“


„Pinocchio“ hat für einen Film eine gute Länge. Die 1 Stunde und 45 Minuten gehen relativ schnell vorbei. Somit ist die Realverfilmung nur knapp 22 Minuten länger als der Zeichentrickfilm. „Pinocchio“ lässt sich sehr gut ansehen und es wird auch nicht langweilig. Hier und da sind zwar einige Stellen, die man hätte weglassen können, aber im Grunde finde ich die Länge des Films in Ordnung.


Welche Schauspieler sind in „Pinocchio“ zu sehen?


In „Pinocchio“ sind neben den Animationen auch richtige Schauspieler zu sehen. Auch wenn es bei dem einen Schauspieler etwas schwer war, diesen direkt zu erkennen. In Pinocchio spielen mit:


  • Tom Hanks als Meister Geppetto

  • Luke Evans als der Kutscher


Daher muss ich nicht besonders viel zu den schauspielerischen Leistungen sagen. Die Kombination aus diesen beiden Schauspielern ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Zudem finde ich, dass diese beiden gut in die vorgesehenen Rollen passen.


Wie ist die Atmosphäre in „Pinocchio“?


Zugegeben, „Pinocchio“ ist nie wirklich ein besonders guter Kinderfilm gewesen. Die Massage, dass man nicht lügen soll wird mit leichter Angstmacherei vermittelt. Doch auch wenn der Kinderfilm gerade in den früheren Zeiten harmlos erscheint, ist die Neuverfilmung meiner Meinung nach schon realistisch dargestellt. Daher ist die Atmosphäre in „Pinocchio“ zuerst entspannt und angenehm und wird dann relativ schnell düster und beklemmend.


Meine Meinung zu „Pinocchio“


Ich hoffe, ich habe jetzt in der kleinen Zusammenfassung nichts vergessen. Daher kommen wir nun zum Ende und dadurch zu meiner Meinung. Wie gesagt, kannte ich bereits den Kinderfilm „Pinocchio“. Daher war die Geschichte nichts neues. Kommen wir daher zuerst zu den Positiven Punkten:


Positiv möchte ich zu dem Film sagen, dass er Visuell schön anzusehen war. Auch wurde sich an die Original-Geschichte von „Pinocchio“ gehalten, was ich persönlich sehr gut finde. Zudem passen die Schauspieler sehr gut in die Rollen. Tom Hanks als Mister Geppetto ist optimal geeignet. Was die Animationen angeht, finde ich ebenfalls, dass diese sehr gut gelungen sind. „Pinocchio“ sieht gut aus und auch hier wurde sich exakt an den Zeichentrickfilm gehalten.


Kommen wir nun zu den Punkten, die mir bei „Pinocchio“ nicht so gut gefallen haben:


Auch wenn die Animationen wirklich gut gelungen sind, gibt es ein bis zwei Stellen, wo Animationsfehler zu erkennen sind. Klar ist dies nicht einfach, aber insbesondere, wenn die Animation mit der realen Personen in Berührung kommt sind Fehler zu erkennen. Doch das war es im Grunde auch schon, was mir an dem Film nicht gefallen hat. Natürlich ist man auch etwas voreingenommen, gerade wenn man den Zeichentrickfilm kennt und diese Filme gerne anschaut. Doch ich finde den Film ansonsten gut gelungen. Doch wenn wir dabei berücksichtigen, dass sich ausreichend Zeit für den Film genommen werden könnte, hätten die Animationen etwas besser sein können.


Was ich allerdings nicht gut finde, was aber nichts mit dem Film selbst zu tun hat ist die Altersfreigabe. In letzter Zeit sind mir hier einige Dinge aufgefallen, daher bin ich am überlegen, einen extra Blogartikel darüber zu machen. Doch kommen wir zu der eigentlichen Sache:


„Pinocchio“ hat eine FSK 6. Das bedeutet Kinder ab einem Alter von sechs Jahren können sich den Film offiziell ansehen. Zu Beginn, also sagen wir mal, die ersten 20 Minuten würde ich da auch noch zustimmen. Über das traurige Thema am Anfang könnte man noch hinwegsehen. Allerdings entwickelt sich der Film später mehr zu einem Abenteuer-Film, welcher nicht mehr für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Klar ist jedes Kind anders, aber durch die sehr gute Optik, könnte es für ein Kind schwer sein, das unterscheiden zu können. Gerade die Themen, die behandelt werden, wie Kindesentführung, Kinder, die zu Esel verwandelt werden usw. sind meiner Meinung nach nichts für einen Kinderfilm. Zudem kommen Kreaturen in dem Film vor, die meiner Meinung nach für ein Kinderfilm zu extrem dargestellt sind.


Grundsätzlich finde ich, dass du dir „Pinocchio“ ansehen kannst. Es ist nicht der beste Film, den ich je gesehen habe und auch im Jahr 2022 sind schon bessere Filme erschienen. Dennoch kann man sich „Pinocchio“ ohne Probleme ansehen und bekommt nicht das Gefühl, Zeit verschwendet zu haben. Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich den Film nicht mit einem sechsjährigen Kind schauen würde.


Die Idee ältere Zeichentrickfilme in Realverfilmungen umzuwandeln, finde ich grundsätzlich sehr interessant. Ich hoffe, dass die nächsten Realverfilmungen etwas besser und vor allem der Altersfreigabe wirklich angepasst werden.


Wirst du dir die Realverfilmung von „Pinocchio“ ansehen oder hast du den Film bereits gesehen?




 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.



 


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