• Rebekka Lonczyk

The Good Liar – Filmreview

Ja gelegentlich brauche ich auch einen Film, bei dem ich weiß, dass ich mir diesen in Ruhe ansehen muss, ohne dass mich Szenen schockieren oder ich gelangweilt bin. Als ich das Couver von „The Good Liar“ gesehen habe, war genau das der erste Gedanke, den ich hatte. Die Schauspieler sind jedem bekannt. Jeder weiß, dass es sich um Schauspieler handelt, die viele gute Filme gemacht haben. Zudem sind es etwas ältere Schauspieler, weshalb ich mit einem sehr entspannten Gefühl an diesen Film herangegangen bin.


Worum geht es in „The Good Liar“?


In dem Film „The Good Liar” geht es um Roy, den älteren und gebrechlichen Mann, der eine Witwe namens Betty kennenlernt. Auch wen Roy bereits in die Jahre gekommen ist, kann er sein Handwerk als Trickbetrüger noch sehr gut und überzeugend durchführen. Als er nun erfährt, dass Betty nicht nur schlau und gutaussehend ist, sondern auch noch ein erhebliches Ersparnis besitzt, schmiedet er seine Pläne. Gleichzeitig ist er mit anderen in der Planung viele Personen um ihr Geld zu bringen.

Allerdings läuft nicht alles nach Plan sodass Roy versucht sich bei Betty einzuschmeicheln und sich hier eine beträchtliche Summe zu ergaunern. Jedoch kommen ihm dabei noch weitere Dinge in die Quere, die ihn dazu bringen spontane Entscheidungen treffen zu müssen.


Was macht „The Good Liar“ besonders?


Wenn du dir die Schauspieler ansiehst, die in „The Good Liar“ mitspielen, dann kannst du dir bereits denken, dass die schauspielerische Leistung überzeugend sein wird. Daher möchte ich hier mehr auf die Besonderheit eingehen, die mir aufgefallen ist.


Zwar sind die Schauspieler bereits etwas älter, weshalb man diese weniger mit einem Gaunerfilm in Verbindung bringen würde. Jedoch finde ich genau das so besonders an diesem Film. Zudem sind viele Szenen nicht vorhersehbar gewesen. Was ich persönlich immer sehr gut finde.


Ich wurde sehr überrascht, auch wenn ich mir sicher war zu wissen, wie der Film ausgeht und welche Handlungen auf die nächste folgen würde. Jedoch lag ich bei den meisten falsch.


Warum solltest du dir den Film ansehen?


Nachdem ich mir viele Serien und Filme aus dem Genre Thriller und Krimi und Psychothriller angesehen habe, war ich auf der Suche nach etwas leichterer Kost. Jedoch sollte es nicht langweilig sein.

Mit „The Good Liar“ bekommst du genau das. Zwar findest du den Film ebenfalls in dem Genre Krimi und Thriller, allerdings ist die Handlung wenig brutal und es ist meiner Meinung nach viel mehr Intrige vorhanden.

Du solltest dir den Film auf jeden Fall ansehen, wenn du die Schauspieler magst und dir mal eine Art von Film ansehen möchtest, der keine vorhersehbaren Handlungen besitzt.


Zudem ist es bei dem Film interessant zu wissen, dass du die beiden Hauptdarsteller vorher noch nie zusammen in einem Film gesehen hast. Es handelt sich somit um eine kleine Premiere, die du dir sicherlich nicht entgehen lassen möchtest. Dazu sei natürlich auch erwähnt, dass die Schauspieler bereits seit vielen Jahren im Geschäft sind und bereits einen Oscar erhalten haben oder zumindest für einen nominiert waren.


Welche Länge hat der Film „The Good Liar“?


„The Good Liar“ hat eine Gesamtlänge von fast 2 Stunden. Dabei muss ich sagen, dass die Zeit sehr schnell vergangen ist. Es sind mir keine Längen oder unnötigen Szenen aufgefallen, die den Film unnötig in die Länge ziehen, um eine gewisse Spielzeit zu erhalten. Dabei muss ich erwähnen, dass sich der Film sehr flüssig hat ansehen lassen. Es sind keine häufigen Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit vorhanden. Zudem kann man der Geschichte sehr gut folgen.

Für mich eignet sich dieser Film auch ideal für einen Filmabend. Gerade durch die Länge kann man diesen an einem Wochenende ansehen. Auch handelt es sich meiner Meinung nach um einen Film, der jedem gefallen wird. Was sicherlich auch auf die Schauspieler zurückzuführen ist.


Welche Darsteller kannst du in dem Film sehen?


Nachdem ich nun viel über die bekannten Schauspieler geschrieben habe, die in „The Good Liar“ vorkommen, möchte ich dir nun auch sagen, um wen es sich dabei handelt.


  • Helen Mirren

  • Ian McKellen

  • Russell Tovey

  • Jim Carter

  • Mark Lewis Jones


Auch wenn viele sich nicht damit auseinandersetzen, wer das Drehbuch geschrieben hat, möchte ich dies an dieser Stelle erwähnen. Das Drehbuch zu „The Good Liar“ wurde von Jeffrey Hatcher geschrieben, welcher bereits auch das Drehbuch für Mr. Holmes und die Herzogin geschrieben hat.


Auch bei diesen Filmen handelt es sich um bekannte und sehr beliebte Filme, was dem ein oder anderen einen Vorgeschmack auf „The Good Liar“ geben kann.


Handelt es sich bei „The Good Liar“ um eine Buchverfilmung?


Diese Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Bei diesem Film handelt es sich um eine klassische Buchverfilmung. Ich selbst habe nur den Film gesehen und mich noch nicht mit dem Buch beschäftig. Aber vielleicht kommt das noch. Als ich mir einige Dinge über das Buch angesehen habe, sind mir kleine Unterschiede zu dem Film aufgefallen. Aber um welche es sich im genauen handelt, kann ich erst sagen, wenn ich das Buch gelesen habe.

Doch vielleicht möchtest du dir zuerst das Buch ansehen und daraufhin den Film. Dann kannst du das Buch hier finden:


Mein Fazit zu dem Film


Nach diesen ganzen Informationen möchte ich dir nun sagen, wie ich den Film „The Good Liar“ fand und ob ich dir diesen empfehlen kann.


Zuerst muss ich sagen, dass sich der Film sehr gut ansehen lässt. Man muss sich nicht überwiegend konzentrieren um der Handlung zu folgen und auch wenn man mal kurz nicht auf den Fernseher geschaut hat, kommt nicht das Gefühl auf man kann der Geschichte nicht mehr folgen. „The Good Liar“ ist keine Komödie und sie kann dich als Zuschauer gut in die Irre führen.

Auch was die Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern angeht, ist so überzeugend, dass du dir den Film ebenso ansehen solltest, wenn du dich für das Genre nicht interessierst. Zugegeben würde sicherlich jemand der bereits seit vielen Jahren als Gauner und Betrüger im Geschäft ist, anders handeln. Dennoch finde ich, dass der Film sehr gelungen ist und dass es sich wirklich lohnt diesen anzusehen.

Zudem war ich persönlich über einige Handlungen sehr überrascht und habe nicht damit gerechnet. Es ist nicht einfach die dargestellten Personen zu durchschauen.


Nachdem ich mit „The Good Liar“ angesehen habe, muss ich sagen, dass der Titel auch sehr gut gewählt ist. Denn es geht in dem Film genau darum: Ein guter Lügner zu sein.


Jedoch muss ich auch sagen, dass in diesem Film einige Szenen vorkommen, die man nicht unbedingt zeigen müsste. Natürlich spielt die Vergangenheit bei der Geschichte eine Rolle, jedoch hätte es meiner Meinung nach ausgereicht, die Vergangenheit zu erzählen oder erzählen zu lassen. Nicht immer hat es einen positiven Einfluss auf den Film, wenn bestimmte Handlungen gezeigt werden.


Dennoch kann ich „The Good Liar“ empfehlen und jedem ans Herz legen, der einen guten Gauner-/Betrüger-Film ansehen möchte, der hochkarätige Schauspieler zeigt.


Nebeninformationen zu dem Film:


Erscheinungsjahr: 2019

Länge des Films: 1 Stunde 49 Minuten

Genre: Krimi/Thriller

FSK: 12

Darsteller: Helen Mirren, Russel Tovey, Ian McKellen





 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.



 




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