• Rebekka Lonczyk

Wie ein Tanz auf Glas – Filmreview

Tanzfilme gehören zu einem der Genres, die ich mir sehr gerne ansehen. Dabei muss ich natürlich auch sagen, dass es einige Tanzfilme gibt, die einen bitteren Beigeschmack haben. Bei dem Film „Wie ein Tanz auf Glas“ hat mir bereits die Beschreibung gezeigt, dass es sich hier ebenfalls um einen solchen Tanzfilm handelt. Allerdings fand ich die Umsetzung dieses Films sehr gut gelungen. Doch bevor es weiter darum geht, wie ich den Film empfunden haben, möchte ich dir zuerst einige Details zu dem Film „Wie ein Tanz auf Glas“ geben.


Worum geht es in „Wie ein Tanz auf Glas“?


Bei diesem Film handelt es sich um ein Ballett-Film. Zudem kannst du diesen Film auch in dem Genre Drama finden. Somit kannst du schonmal grob erahnen worum es sich bei „Wie ein Tanz auf Glas“ dreht. Doch handelt es sich bei diesem Film um dieselbe Geschichte, wie bei vielen anderen Ballett-Filmen? Im Grunde kann ich diese Frage mit einem „ja“ beantworten.


Durch einen dramatisches Ereignis bekommt eine junge Balletttänzerin, namens Irene, die Chance, die Hauptrolle in einem Stück zu erhalten. Doch da natürlich jede Balletttänzerin diese Chance erhalten möchte, gibt es viele Spannungen und Neiderinnen untereinander. Dies wird auch sehr schnell durch eine Art und Weise gezeigt, die man von vielen Tanzfilmen kennt. Allerdings gibt es auch eine Tänzerin, die sich nicht dem Neid hingibt und Irene findet in ihr eine Seelenverwandte. Allerdings hat diese mit vielen Schattenseiten in ihrem Leben zu kämpfen. Doch ihre Freundschaft ist viel enger, sodass sie gemeinsam den Entschluss fassen ihr eigenes Ding im Leben durchzuziehen.


Worin unterscheidet sich „Wie ein Tanz aus Glas“ von anderen Tanzfilmen?


Tanzfilme haben nur sehr selten Unterschiede untereinander. In vielen Fällen geht es um ein tragische Ereignis, weshalb jemand anderes eine große Chance erhält. Oder die Hauptdarstellerin selbst hat eine tragische Vergangenheit. Bei „Wie ein Tanz aus Glas“ ist es ähnlich. Allerdings basiert die Chance, die der Tänzerin gegeben wird, auf ein tragisches Ereignis einer anderen Person. Da dieses jedoch nicht weiter behandelt und spezialisiert wird, hast du als Zuschauer keinen besonderen Bezug zu dem Ereignis. Auch was die restlichen Minuten in dem Film angeht unterscheidet sich „Wie ein Tanz aus Glas“ von anderen Tanzfilmen.


Wie ist die Atmosphäre in dem Film?


Durch das Drama, was man bei Tanzfilmen erwartet, haben diese auch in den meisten Fällen einen bitteren Beigeschmack. Bei „Wie ein Tanz aus Glas“ ist die Atmosphäre daher sehr düster. Nicht im Sinne von gruselig, aber es geht schon mehr in die depressive Stimmung. Besonders da man den Druck sowie den Neid sehr deutlich erkennen kann und dies durch die Schauspieler sehr gut dargestellt wird.


Bevor du dir den Film daher ansiehst, solltest du dir dessen bewusst sein, da es deine Stimmung sehr herunterziehen kann. Lustige Momente oder eine entspannte Atmosphäre gibt es in dem Film nicht.


Welche Länge hat dieser Tanzfilm?


„Wie ein Tanz auf Glas“ ist auch von der Länge her nicht mit anderen Tanzfilmen zu vergleichen. Der gesamte Film hat eine Länge von 2 Stunden und 19 Minuten. Jedoch muss ich dabei sagen, dass der Film auch in die Länge gezogen wird. Einige Szenen sind meiner Meinung nach für die Geschichte nicht relevant. Das bedeutet, „Wie ein Tanz auf Glas“ hätte wesentlich kürzer ausfallen können.


Besonders zu Beginn ist diese Länge sehr deutlich zu spüren. Zwar muss die Geschichte zuerst einen Aufbau erhalten. Aber das haben andere Tanzfilme etwas kürzer und präziser hinbekommen.


Welche Schauspieler kannst du in „Wie ein Tanz aus Glas“ sehen?


In diesem Film ist nur eine Schauspielerin zu sehen, die ich bereits aus einer anderen Serie kannte. Alle anderen Darsteller waren mir nicht bekannt. Dennoch möchte ich dir natürlich hier nicht vorenthalten, welche Schauspieler in diesem Tanzfilm mitwirken. Dabei möchte ich dir auch zeigen, in welchen anderen Filmen oder Serien diese bereits zu sehen waren:


Silvia Kal – Bekannt aus “The Wolf of Wall Street”

Maria Pedraza – Bekannt aus „Èllite“ und „Haus des Geldes“

Paula Losada

Mona Martinez

Marta Hazas – Bekannt aus „Velvet“

Ana Wagener – Bekannt aus „Der unsichtbare Gast“

Ira del Rio

Andrés Lima


Mein Fazit zu diesem Tanzfilm


Als ich den Film „Wie ein Tanz auf Glas“ gefunden haben, bzw. mir dieser Film vorgeschlagen wurde, habe ich mich schon gefreut. Besonders da es sich ebenfalls um ein Genre handelt, das ich mir gerne ansehen. Allerdings finde ich, dass es gerade bei Tanzfilmen sehr schwer ist, diesen eine Chance zu geben. Besonders wenn man bereits einige sehr gute Filme in diesem Genre gesehen hat. Gerade wenn man dabei an „Dirty Dancing“, „Step Up“ oder auch „Flashdance“ sowie „Black Swan“ denkt.


Allerdings hat mich bei „Wie ein Tanz auf Glas“ etwas anderes erwartet als ich vorher angenommen haben. Laut dem Titel bin ich davon ausgegangen, dass es sich um ein Ballettfilm handelt, der etwas damit zu tun hat, dass die Tänzerin eine Verletzung hat und sich diese bei jedem Tanz verschlimmert, bis sie dann am Ende ihren letzten Tanz durchführt. Jedoch handelt es sich um eine ganz andere Art von Film, die man anhand des Titels nicht erkennen kann.


Auch wenn man sich den Originaltitel ansieht kann man nur grob erahnen, worum es sich in dem Film handelt. Der Originaltitel lautet: Las Niñas de Cristal. Das bedeutet auf Deutsch übersetzt: Die Glasmädchen. Hier kann man schon etwas mehr erahnen, dass es weniger um das Tanzen, sondern viel mehr um die Zerbrechlichkeit der Tänzerinnen geht. Und diesen Titel finde ich persönlich auch etwas passender als „Wie ein Tanz auf Glas“.


Grundsätzlich fand ich den Film gut und habe ihn nicht bereut zu schauen. Dennoch gibt es einige Längen in dem Film, die hätten nicht sein müssen. Gerade zu Beginn zieht sich der Film. Doch das habe ich beim Schauen sehr schnell vergessen, sobald sich der Film dem Ende zugeneigt hat. Zudem ist mir aufgefallen, dass es einige Tanzszenen gibt, die man so nicht aus anderen Filmen kennt.


Bei der Geschichte muss man nicht viel sagen, denn diese ist anderen Tanzfilmen sehr ähnlich. Es geht um den Konkurrenzkampf und den Druck den Balletttänzer über sich ergehen lassen, um ihren Traum zu verwirklichen. Was allerdings das Ende angeht, ist dieser Film etwas anders. Natürlich gibt es einige Filme dieser Art, die ein sehr anspruchsvolles Ende haben oder die auch stark in die Psychothriller Richtung gehen. Doch bei „Wie ein Tanz auf Glas“ geht es auch sehr viel um den inneren Kampf, den die einzelnen Tänzer mit sich selbst führen.


Doch auch wenn es viele Ähnlichkeiten zu anderen Tanzfilmen gibt, sollte man diese nicht direkt miteinander vergleichen. Zwar kannst du beim schauen Gemeinsamkeiten finden und bei diesen schneidet „Wie ein Tanz auf Glas“ eher schlechter ab. Dennoch hat auch dieser Film einige Details, die diesen wiederum sehenswert machen.


Wenn du dir daher gerne Tanzfilme ansiehst, dann solltest du dir „Wie ein Tanz auf Glas“ nicht entgehen lassen. Allerdings solltest du darauf achten, den Film nicht mit andere Tanzfilme zu vergleichen.


Kommen wir nun noch zu der Altersfreigabe, denn das finde ich hier sehr interessant. Auf dem Streamingdienst wird dieser Film mit der FSK 16 gekennzeichnet. Auf anderen Seiten kannst du die FSK 12 finden. Meiner Meinung nach, ist hier FSK 16 mehr als gerechtfertigt. Wobei es dabei wichtig ist, dass der Zuschauer Mental sehr stark ist und nicht mit Ängsten oder Zweifeln zu kämpfen hat. Denn es werden einige Themen angesprochen, die gerade im Alter von 12-16 eher schwierig sind. Daher sollte sich ein Teenager oder Jugendlicher den Film eher nicht alleine ansehen.


So das war jetzt ein langes Fazit von meiner Seite aus :) Kurzgefasst, kann ich „Wie ein Tanz aus Glas“ für alle empfehlen, die sich Tanzfilme gerne ansehen und auch nichts gegen etwas Drama und Psychospielchen haben.


Hier sind noch einige Nebeninformationen zu dem Film:


Erscheinungsjahr: 2022

Länge des Films: 2 Stunden 19 Minuten

Genre: Drama/Tanz

FSK: 12/16

Darsteller: Silvia Kal, Maria Pedraza, Paula Losada, Mona Martinez, Marta Hazas, Ana Wagener, Ira del Rio, Andrés Lima






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Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.


 






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