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  • AutorenbildRebekka Lonczyk

The Good Doctor - Serienreview

Arztserien sind nicht für jeden etwas. Meiner Meinung nach ist es auch für diese Art von Serien schwer geworden, ein breites Publikum anzusprechen. Insbesondere, wenn man sich die Serie „Dr. House“ angesehen hat. Da diese Serie bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen hat und ich sie mir immer wieder gerne ansehe, bin ich etwas skeptisch anderen Arztserien gegenüber. Dennoch habe ich mich an die Serie „The Good Doctor“(*) gewagt und wurde positiv überrascht. „The Good Doctor“ ist eine amerikanische Serie, die sich zum größten Teil in einem Krankenhaus abspielt. Daher solltest du mit bestimmten Situationen gut umgehen können oder etwas abgehärtet sein.


Worum geht es in „The Good Doctor“?


Die gesamte Serie spielt sich eigentlich um das Leben des Chirurgen Shaun ab. Shaun ist nicht nur viel jünger als seine Kollegen, sondern er ist Autist. Shaun hat eine bestimmte Begabung, sodass er als Genie bezeichnet wird. Allerdings hat er Probleme, soziale Interaktionen zu führen. Doch aufgrund seiner ausgezeichneten Diagnosen schafft er es andere von sich zu überzeugen.


Pro Folge kommt es meistens zu einem neuen Fall. Eine neue Krankheit muss erkannt oder ein Unfallopfer muss behandelt werden. Gleichzeitig wird auch das Leben von Shaun sowie die damit verbundenen Herausforderung erläutert. Die Serie gibt es bereits seit 2017. Allerdings ist sie mir erst letztes Jahr aufgefallen. Da die vierte Staffel 2020 gedreht wurde, wird auch die Pandemie, die uns alle getroffen hat, eine Rolle spielen. Dabei finde ich jedoch, dass dieses Thema gut untergebracht wurde. Insbesondere, da die Serie nun mal in einem Krankenhaus spielt.


Du kannst dich auf jeden Fall sehr lange mit der Serie „The Good Doctor“ beschäftigen. Die Folgen sind in der Regel zwischen 40 und 45 Minuten lang, was der Durchschnittslänge für eine Serie entspricht. Zudem sind mittlerweile sechs Staffeln vorhanden. Damit du ungefähr verstehst, worauf du dich bei dieser Serie einlässt, habe ich dir hier zusammengefasst, wie viele Folgen pro Staffel auf dich warten:

  • Staffel 1: 18 Folgen

  • Staffel 2: 18 Folgen

  • Staffel 3: 20 Folgen

  • Staffel 4: 20 Folgen

  • Staffel 5: 18 Folgen

  • Staffel 6: 14 Folgen

Wie du sehen kannst, sind viele Folgen pro Staffel vorhanden, sodass du diese Serie eine ganze Zeit lang genießen kannst.


„The Good Doctor“ ist ab 12 Jahren freigegeben, wobei ich zugeben muss, dass einige Folgen schon etwas hart sind. Ich würde mein 12-jähriges Kind diese Serie nicht schauen lassen. Zumal es viel Leid und Blut gibt und auch bei den Operationen sehr detailliert alles erklärt und gezeigt wird. Aber hierzu kannst du dir auch meinen Blogartikel FSK-Filme und Ihre Altersfreigabe ansehen. Dort gehe ich nochmals genauer auf die Problematik mit der FSK ein.


Solltest du dir „The Good Doctor“ ansehen?


Persönlich finde ich solche Serien sehr interessant. Natürlich entspricht nicht alles der Wahrheit und ob die ganzen Begriffe sowie Behandlungen wirklich möglich sind, ist auch wieder ein anderes Thema. Wenn du ebenfalls diese Art von Serie magst, dann kannst du dir „The Good Doctor“ ansehen.


Schauspielerisch ist diese Serie wirklich zu empfehlen und hat mich positiv überrascht. Gerade der Hauptdarsteller Freddie Highmore, der Shaun spielt, sollte hierbei positiv erwähnt werden. Nicht nur, dass er meiner Meinung nach mit die schwerste Rolle hatte, er spielt sie wirklich so gut, dass ich erstmal recherchiert habe, ob er wirklich unter einer Krankheit leidet. Zusätzlich regt diese Serie auch zum Nachdenken an. Denn auch wenn jemand vielleicht keine sozialen Interaktionen durchführen kann, hat dies nichts mit dem Charakter oder dem Wissen des Menschen zu tun. Im Laufe der Serie kommen einige Fälle vor, in denen Verwandte die Behandlung durch Shaun aufgrund seiner Erkrankung und seines Sozialverhaltens ablehnen. Dabei kann man sich wirklich die Frage stellen, wie hätte ich reagiert?


Alleine durch diesen Aspekt, lohnt es sich, die Serie anzusehen.


In „The Good Doctor“ kannst du dir auch einige bekannte Gesichter ansehen. Unter anderem sind zu sehen:

  • Lisa Edelstein - bekannt aus „Dr. House“

  • Daniel Dae Kim - bekannt aus „Hawaii Five-0“

  • Hill Harper - bekannt aus CSI: NY

  • Richard Schiff - bekannt aus „Man of Steel“

  • Freddie Highmore - bekannt aus „Bates Motel“

Gerade Freddi Highmore hab ich auch schon in vielen anderen Filmen gesehen. Aber nach „The Good Doctor“ ist er mir mehr im Gedächtnis geblieben.


Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall sich diese Serie anzusehen. Jedoch sollte ich dabei auch erwähnen, dass du etwas abgehärtet sein solltest. Einige Folgen können einem sehr nahe gehen und auch Gänsehaut verbreiten. Aber etwas anderes kann man bei einer Serie, die sich im Krankenhaus abspielt, auch nicht erwarten.


Zudem ist es wichtig, dass du diese Serie nicht mit anderen Filmen oder Serien vergleichst, die sich ebenfalls im Krankenhaus abspielen. Ein Vergleich mit der Serie „Dr. House“(*) wäre beispielsweise nicht angebracht. Das liegt vor allem daran, dass die Art und Weise, wie die Patienten behandelt werden und wie eine Diagnose gestellt wird, sehr unterschiedlich ist. Es gibt zwar einige Parallelen, besonders der soziale Aspekt, dennoch sollte man keinen Vergleich bei diesen beiden Serien durchführen.


Ich habe noch nicht alle Staffeln komplett geschaut. Daher kann ich nicht sagen, ob das Level gehalten wurde.


Hier noch einige Nebeninformationen zu der Serie:


Titel: „The Good Doctor“

Erscheinungsjahr: 2017

Staffeln: 6

Genre: Ärzte-/Krankenhausserie (mit etwas Drama)



 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.


 

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