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  • AutorenbildRebekka Lonczyk

The Black Phone - Filmreview

Den Film, den ich dir heute vorstellen möchte, ist zwar bei vielen unter "Horror" geführt, doch ich muss sagen, dass es sich mehr um einen Thriller handelt. Es handelt sich nicht um diese klassischen Horror-Filme, sondern es geht mehr in die Richtung "Psycho-Thriller". "The Black Phone"(*) ist daher nichts für schwache Nerven.


Allerdings muss ich sagen, dass der Film wirklich etwas anders war als die Filme, die sich sonst kenne. Doch auch wenn es sich um einen Film handelt, der mich nicht gelangweilt hat, handelt es sich hierbei um einen Film, der den man sich nur einmal ansieht. Schauspielerisch gibt es bei diesem Film so gut wie nichts auszusetzen und das wirst du auch schnell merken, sobald du dir weiter unten anschaust, welche Schauspieler zu sehen sind.


Ich muss allerdings vorab sagen, dass es sich bei „The Black Phone“ um einen Film handelt, der nicht für jeden geeignet ist. Daher solltest du dir zuerst bewusst sein, ob du bestimmte Szenen wirklich ansehen kannst.


Worum geht es in „The Black Phone“?

In dem Film „The Black Phone” geht es um einen Entführer, der es bereits seit dem Jahr 1978 auf Kinder abgesehen hat. Aufgrund seiner Vorgehensweise wird er als „Der Greifer“ bezeichnet. Überwiegend geht es in der Geschichte über einen Jungen, namens Finney. Dieser wird nicht nur in der Schule gemobbt, sondern muss sich auch gegen seinen alkoholkranken Vater wehren. Nachdem er sich mit einem Jungen anfreundet, der in seiner Schule für Schlägereien bekannt ist, wird das Leben zumindest in der Schule etwas angenehmer. Allerdings verschwindet sein Freund eines Tages auf mysteriöse weise.


Finneys Schwester Gwen hat seitdem unheimliche Träume einer Entführung, in der schwarze Ballons eine Rolle spielen. Allerdings glaubt die Polizei und auch ihr Vater nicht, dass es sich um Träume handelt. Sie sind der Meinung, dass sich Gwen alles ausdenkt.


Nachdem allerdings auch Finney plötzlich verschwindet, fängt ihr Vater an, Gwen zu glauben. Auch die Polizei kann sich nicht weiterhelfen und hört sich die Geschichte von Gwen an.


Finney findet sich währenddessen in einem verlassenen Keller wieder, in der nichts weiter zu finden ist als ein Telefon und eine Matratze. Durch das Telefon kann er in Kontakt mit einem anderen entführten Kind kommen und so versuchen zu entkommen.


Allerdings scheitern viele Fluchtversuche, sodass sich Finney die unterschiedlichsten Dinge ausdenken muss.


Ich könnte die Geschichte noch viel weiter erzählen, allerdings würde ich dann zu sehr ins Detail gehen, was dazu führt, dass du dir den Film nicht mehr ansehen musst.


Lohnt es sich „The Black Phone“ anzusehen?


Ich muss mich hier den Kritiken von anderen anschließen und muss zugeben, dass es sich um einen wirklich gelungenen Film handelt. Nicht nur der Cast ist überragend, was dazu führt, dass die schauspielerische Leistung unglaublich gut ist. Auch die Kulissen, die Outfits und die Atmosphäre sind super getroffen. Als Zuschauer ist es zudem einfach den einzelnen Handlungen zu folgen, da die Kamera sehr ruhig geführt wird. Zwar sind einige Szenen meiner Meinung nach zu deutlich dargestellt, doch dadurch wird die schlimme Atmosphäre gerade im Elternhaus von Finney und Gwen sehr deutlich.


Damit du ungefähr eine Vorstellung erhältst, welche Schauspieler zu sehen sind, möchte ich dir hier eine kleine Aufstellung machen:

  • Ethan Hawke

  • Madeleine McGraw - bekannt aus „Ant-Man and the Wasp“

  • Jeremy Davies - bekannt aus „Der Soldat James Ryan“

  • James Ransone - bekannt aus „ES Kapitel 2“

Handelt es sich bei „The Black Phone“ um einen gruseligen Film?


Zwar ist der Film „The Black Phone“ in dem Genre „Horror“ zu finden, doch ich finde, dass dieser Film mehr in die Kategorie „Psycho-Thriller“ passt. Der Regisseur Scott Derrickson ist zwar besonders für Schocker bekannt, doch ich muss sagen, dass es sich bei „The Black Phone“ mehr um einen düsteren Film handelt. Es sich keine gruseligen Figuren zu erkennen oder unheimliche Wesen, die über den Bildschirm krabbeln.


Scott Derrickson ist besonders für Filme wie „Sinister“ oder „Der Exorzismus von Emily Rose“ bekannt. Auch in dem neusten „Doctor Strange“- Film lässt sich gut erkennen, dass Scott Derrickson Regie geführt hat.


Aufgrund der Story in dem Film solltest du allerdings nicht zart besaitet sein. Denn gerade das Thema Kindesentführung usw. ist nicht gerade ein angenehmes und leicht verdauliches Thema. Und genau das bringt der Film „The Black Phone“ sehr gut wieder.


Bei dem Film solltest du dich ebenso nicht zu sehr von den Kinobesuchen abschrecken lassen. Denn als der Film 2022 in die deutschen Kinos kam, war dieser weniger erfolgreich. Ob es daran gelegen hat, dass der Film, während er Sommermonate in die Kinos gekommen ist oder ob die Konkurrenz zu groß war, ist nicht bekannt. Allerdings sind gleichzeitig Filme, wie „Top Gun: Maverick“ oder auch „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ gleichzeitig erschienen.


Meine Meinung zu „The Black Phone“


Ich muss zugeben, dass mich der Film überzeugt hat. Auch wenn die Geschichte, die erzählt wird, weniger schön ist, sind die schauspielerischen Leistungen sowie die Kulissen und alles drumherum sehr überzeugend. Die Art und Weise, wie der Film aufgebaut ist, finde ich gut gemacht. Ich habe schon viele Filme gesehen und auch viele verschiedene Geschichten in den Filmen mitbekommen, aber diese ist etwas anders gestaltet. Zwar gibt es einige Ähnlichkeiten, besonders durch die Luftballons und dass es überwiegend Kinder betrifft. Trotzdem ist „The Black Phone“ einzigartig. Zudem finde ich, dass sehr viel aus dem Film herausgeholt wurde, auch wenn es sich um einen Low-Budget-Film handelt. Der gesamte Film hat laut meiner Recherche nicht mehr als 16 bis 18 Millionen Dollar gekostet.

Auch die Länge von „The Black Phone“ ist für mich in Ordnung. Der Film dauert insgesamt 1 Stunde und 44 Minuten. Für einen Thriller finde ich die Länge vollkommen in Ordnung. Zumal es keine Längen gibt und auch die Story selbst relativ zügig erzählt wird. Natürlich wird versucht Spannung aufzubauen, weshalb der eigentliche Teil des Films relativ spät anfängt. Dennoch ist der Spannungsbogen sehr gut getroffen. Es gibt kaum Stellen, die wirklich vorhersehbar sind und es ist den Machern wirklich gelungen Spannung aufzubauen.


Ethan Hawke ist ein sehr guter Bösewicht und auch die Kinder haben ihre Rollen super gespielt. Auch dem Vater der beiden Kinder, Finney und Gwen, hat man die Rolle abgenommen. Wenn man es schafft, dass die Zuschauer einen nicht mögen, dann finde ich, hat man seine Rolle sehr gut gespielt.


Auch wenn es einige Dinge in dem Film gibt, die stark an andere Horror- oder Thriller-Filme erinnert, finde ich „The Black Phone“ sehr gut gelungen. Zudem ist der Titel sehr passend.


Ich kann den Film empfehlen und finde, dass sich dieser Film vor allem für diejenigen eignet die etwas Nervenkitzel mögen aber keine gruseligen Figuren sehen möchten.


Wer solche Geschichten lieber lesen möchte anstatt sich den Film anzuschauen, kann auch das passende Buch finden. Damit du nicht lange suchen musst, habe ich es dir hier verlinkt, allerdings gibt es das Buch nur in der englischen Fassung.



 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.


 

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