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  • Rebekka Lonczyk

Pig - Filmreview

Zugegeben, dieser Film hat mich nicht direkt angesprochen. Gerade die Beschreibung des Films ist ziemlich nichtssagend. Allerdings soll man ja immer etwas Neues ausprobieren. Daher ist dieses Mal der Film „Pig“ aus dem Jahr 2021 an der Reihe gewesen. Dieses Drama ist einzigartig und es gibt keinen Film, der nur ansatzweise in dieselbe Richtung geht. Dennoch muss ich auch sagen, dass „Pig“ nicht für jeden zu empfehlen ist und ich diesen auch nicht wirklich sehenswert finde. Aber kommen wir zuerst zu der Handlung.


Worum geht es in „Pig“?


In „Pig“(*) geht es um einen ehemaligen Koch namens Robin, der zurückgezogen lebt. Nach dem Tod seiner Frau möchte er keinen Kontakt zu anderen Menschen haben. Damit er nicht vollkommen allein lebt, hält er sich ein Trüffelschwein. Dieses hilft Robin dabei, durch Trüffel etwas Geld zu verdienen. Die einzige Verbindung zur „Außenwelt“ hat Robin zu einem Trüffel-Händler. Dieser bezahlt Robin mit Geld oder mit Lebensmitteln. Jedoch wird Robin eines Tages überfallen und sein Trüffelschwein wird entführt. Nun macht sich Robin auf den Weg, um sein Schwein wiederzufinden. Während der Zeit kann Robin mit seinen Kochkünsten überzeugen, um Antworten zu erhalten.



Welche Schauspieler sind in „Pig“ zu sehen?


Der Film hat nicht viele bekannte Schauspieler. Am bekanntesten ist Nicolas Cage. Dieser spielt auch die Hauptrolle. Neben ihm sind noch die folgenden Schauspieler zu sehen:



Wie lange ist dieses Filmdrama?


Im Vergleich zu anderen Filmen ist „Pig“ relativ kurz. Der Film hat eine Länge von 1 Stunde und 31 Minuten. Somit ist dieser gut für einen Abend geeignet. Jedoch sind mir auch einige Längen aufgefallen. Besonders zu Beginn zieht sich der Film, bis etwas passiert. Wenn du dir „Pig“ ansehen möchtest, solltest du daher etwas Geduld mitbringen.



Welche Altersfreigabe hat „Pig“?


Der Film gehört nicht zu den brutalen Filmen. Es gibt Filme, die mehr Gewaltszenen aufweisen. Dennoch finde ich die Altersfreigabe FSK 16 hier angebracht. Besonders, da es um ein eher trauriges Thema geht und auch hin und wieder Szenen mit Gewalt vorkommen. Eine FSK 12 wäre hier unangebracht und FSK 18 wäre überzogen. Wenn du dir zu diesem Thema rund um die Altersfreigabe ansehen möchtest, dann kannst du dir meinen Blogartikel: FSK - Film und Ihre Altersfreigabe ansehen.


Ist der Film sehenswert?


Die Geschichte sowie die Art und Weise, wie der Film umgesetzt wurde, finde ich gut. Allerdings würde ich nicht sagen, dass der Film gesehen werden muss. Wenn gerade kein anderer Film zur Verfügung steht, ist „Pig“ eine gute Alternative. Allerdings würde ich den Film nicht für einen Filmabend empfehlen oder grundsätzlich sagen, dass man sich den Film ansehen muss.


Meine Meinung zu „Pig“


Mich hat die Beschreibung des Films nicht sonderlich interessiert. Dennoch habe ich dem Film eine Chance gegeben. Insbesondere, da Nicolas Cage mitspielt und ich eigentlich auch wissen wollte, wie sich die Geschichte entwickelt. Doch meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch und das war am Ende auch gut so. Dadurch konnte ich nicht enttäuscht werden. Was besonders gut in dem Film rüberkommt, ist das Feingefühl. Die Verbindung zwischen Nicolas Cage und dem Schwein ist sehr interessant. Jedoch fehlt es dem Film etwas an Action. Auch dass sich jemand für sein Hausschwein in eine solche Gefahr begibt, ist etwas unwahrscheinlich. Doch auch wenn ich die Geschichte nicht sehr interessant finde, kann ich nicht nur Negatives über diesen Film sagen. Es gibt auch einige positive Aspekte. So kommen die Gefühle in dem Film sehr gut rüber. Auch die Verzweiflung, als das Schwein entführt wird, sind sehr gut dargestellt. Visuell finde ich den Film ebenfalls gelungen. Die Kamera wackelt nicht ständig und als Zuschauer kann man dem Bild sehr gut folgen. Dies lässt sich auch auf die Atmosphäre in dem Film übertragen. Gerade zu Beginn kommt es sehr gut rüber, aus welchem Grund sich Robin zurückgezogen hat. Auch wie und welches Leben er führt, wird gut dargestellt. Es wird bei dem Film auf viele Details geachtet. Geschirr wird in einem Fluss gewaschen und wirklich sauber sieht die Wohnsituation ebenfalls nicht aus. Daher muss ich hier zugeben, dass der Film in dieser Hinsicht sehr gute Arbeit geleistet hat.


Allerdings darfst du den Film nicht mit anderen Filmen vergleichen. Wenn du neben Drama auch Action erwartest, dann ist „Pig“ nichts für dich. Hier geht es weniger um Action und es wird viel mehr Wert auf die Gefühle gelegt. Doch auch wenn man es vermuten könnte, dass es sich um eine Art John Wick handelt, ist hier fehl am Platz. Diese beiden Filme haben nichts miteinander zu tun. Die einzige Übereinstimmung ist, dass ein Tier in der Geschichte vorkommt. Doch bei „Pig“ fehlt es an vielen Dingen, um den Film interessant zu machen.


Viel mehr gibt es über den Film auch nicht mehr zu sagen. Es gibt auf jeden Fall bessere Filme, dennoch hat „Pig“ auch einige gute Punkte. Wenn du dir den Film ansehen möchtest, dann solltest du auf jeden Fall nicht zu viel erwarten und es mit Humor nehmen. Denn diese knapp 1,5 Stunden könntest du auch sinnvoller, wie zum Beispiel mit einem guten Film, verbringen.



 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.


 

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