• Rebekka Lonczyk

Kolumne: Mal drüber nachgedacht

Das neue Jahr und wie es begann


Frohes neues Jahr! Diesen Satz habe ich in der ersten Woche des Jahres oft gehört und auch selbst oft gesagt. Warum? Silvester ist bereits seit einigen Tagen vorbei. Ins neue Jahr gefeiert, wie man es von „früher“ kannte, haben sicherlich die wenigsten. Hier und da konnte man eventuell ein Feuerwerk erkennen oder man hat es aus der Ferne gehört. Doch meistens waren nur die Familie oder einige wenige engsten Freunde dabei. Mittlerweile haben wir bereits die erste Woche im neuen Jahr hinter uns. Und wie ist diese verlaufen?


Zuallererst muss ich zugeben, dass es etwas schwerer war aus dem Feiertagstrott herauszukommen. Das leckere und überwiegend ungesunde Weihnachtsessen hat schon gut dafür gesorgt, dass die Jogginghose mal etwas länger anbehalten wurde. Die Jeanshose hat nur selten den Kleiderschrank von Außen gesehen und auch der bequeme Schlapper-Pulver hat sein bestes gegeben, um dem Magen ausreichend Platz bieten zu können. Von daher war es etwas schwerer den Po hochzubekommen und pünktlich am 03.01.2022 den bekannten Rhythmus wieder einzuführen. Doch irgendwie hat man es geschafft und auch ich war spätestens am 05.01.2022 wieder in der Lage Routine in den Alltag zu bekommen. Immerhin hat es nur zwei Tage gedauert und dann war auch wieder Wochenende.


Dennoch hat es sich nicht angefühlt wie ein neues Jahr, sondern mehr wie eine Verlängerung des vergangenen Jahres. Ob es daran lag, dass Silvester nicht richtig zelebriert werden konnte? Ich wage es zu bezweifeln. Eher lag es daran, dass uns allen bewusst war, dass es im neuen Jahr ebenso viele Herausforderungen geben wird, wie in dem Jahr zuvor. Doch da wir alle optimistisch sein möchten, möchten wir uns natürlich nicht von negativen Gedanken herunterziehen lassen. Aus diesem Grund gibt es ja auch die guten alten neuen Vorsätze:

  • Weniger Alkohol

  • Aufhören zu Rauchen

  • Gesündere Ernährung

  • Mehr Sport

  • Usw.

Bringt es wirklich etwas sich Vorsätze für das neue Jahr zu machen? Ist es nicht sinnvoller den Lebensstil oder die Ernährung dann zu ändern, wenn man bereit dafür ist? Wer möchte schon in der ersten Woche des neuen Jahres unter Druck stehen oder sich den persönlichen Stress machen bestimmte Dinge im Leben sofort zu ändern? Ich gehöre nicht dazu. Daher habe ich seit einigen Jahren keine neuen Vorsätze eingeführt. Nicht aus dem Grund, dass meine vorherigen Vorsätze relativ schnell in Vergessenheit geraten sind. Sondern, die Enttäuschung es nicht geschafft zu haben war nix für mich. Lieber versuche ich die Dinge umzusetzen, die mir spontan in den Sinn kommen. Macht doch auch viel mehr Spaß spontan zu sein.


Die erste Woche im Jahr 2022 ging für mich persönlich sehr schnell vorbei. Warum? Ich kann es nicht sagen. Vollgepackt waren die Tage nicht und auch die Motivation für bestimmte Dinge im Alltag haben eindeutig gefehlt. Sollten die kommenden Wochen ebenfalls so schnell vergehen, dann haben wir den Winter bald geschafft und können uns an dem Sommer 2022 erfreuen. Wer freut sich nicht jetzt schon darauf, die dicken Pullover ins hintere Eck des Schrankes zu verstauen. Immerhin soll es dann Durchschnittlich eine Wohlfühltemperatur von 26 °C geben. Ob diese allerdings auch in unseren Breitengraden vorkommen bleibt abzuwarten. Doch da das Jahr 2022 das Jupiterjahr ist, sollten wir uns alle auf viele glückliche Momente freuen. Somit könnte das mit einem schönen Sommer 2022 vielleicht funktionieren, denn Sonnenstrahlen machen bekanntlich Glücklich.


Da die erste Woche nun vorbei ist und bereits jetzt Dinge aufgetreten sind, die den ein oder anderen vor Herausforderungen stellen kann, bleiben jedem noch 51 Wochen um zu schauen, ob der Jupiter gute Arbeit leistet. In diesem Sinne können wir gespannt sein, was das neue Jahr bringt und was jeder einzelne erleben darf.



 

Über mich:

Ich bin Rebekka, Texterin und Bloggerin aus Hessen. Neben meiner Selbstständigkeit freue ich mich immer darauf in meinem Blog Erfahrungen und interessante Themen aufzuschreiben und mit euch zu teilen.


 

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